Zitronat und Orangeat

Zitronat und Orangeat

Eine wichtige Zutat in der Weihnachtsbäckerei ist Zitronat und Orangeat. Da wir in der Ernährung nach Anthony William sowieso immer viele Zitronen haben, ist dies eine tolle Verwertung.

Zutaten

2 Zitronen oder mehr
1-2 Orangen oder mehr
flüssiger, neutraler Honig wie Akazienhonig

    Zubereitung:

    Die Zitronen und Orangen gut abwaschen. Mit einem Messer die Schale möglichst fein abschneiden. Je mehr von dem Weißen dran bleibt, umso bitterer wird es. Ein bisschen bitter darf es aber gerne sein.

    Die Schale erst in feine Streifen schneiden, dann in Stücke, so dass kleine Quadrate entstehen (ca. 2-3 mm).

    In ein Glas füllen (eines für Zitronat, eines für Orangeat) und mit Honig bedecken. Mit einem Löffel umrühren, so dass alles von Honig bedeckt ist. Der Honig sollte aber nicht überstehen.

    Die Gläser in den Kühlschrank stellen und bei Bedarf verwenden. Die Gläser können immer wieder nachgefüllt werden, sollten aber nach einer gewissen Zeit ganz geleert werden, da sie sonst gären. Ich mache mir je ein Gals 2  zu Beginn des Herbstes und leere sie nach der Weihnachtsbäckerei ganz.

     

    Gewürzkuchen

    Gewürzkuchen

    Gewürzkuchen war immer einer meine Lieblingskuchen. Deshalb bin ich so glücklich, dass ich ihn Anthony William-konform backen kann!

    Zutaten

     

    • 150g Hafermehl
    • 100 g Mandelmehl⁣
    • 70 g Kartoffelstärke ⁣
    • 3 TL Backpulver ⁣
    • 60 g Ahornsirup
    • 1 TL Vanille
    • 3 EL Cashewmus,
    • 200 – 220 ml Mineralwasser
    • 50 ml Mandelmilch ⁣
    • 1 TL Zitronensaft
    • 1-2 EL Kakaopulver⁣ oder Carob
    • 1 TL Lebkuchengewürz

     

    Zubereitung:

    Backofen auf 180 °C Ober- Unterhitze vorheizen.

    Gib alle trockenen Zutaten in eine Küchenmaschine und vermische sie. Wenn du glutenfreie Haferflocken nutzt, um daraus Mehl zu machen, mahle sie sehr fein. Gib jetzt alle flüssigen Zutaten bis auf das Mineralwasser zu. Am besten lässt du den Teig in einer Küchenmaschine auf niedriger Stufe rühren und gibst jetzt so viel Mineralwasser zu, dass ein Rührteig entsteht, der schwer vom Löffel fällt.

    Eine mittelgroße Backform mit etwas Kokosfett ausfetten und den Teig einfüllen.

    Für ca. 40 Minuten bei 180° C im vorgeheizten Backofen backen.

    Mache die Zahnstocher Probe, ob der Teig durchgebacken ist.

    Kuchen abkühlen lassen und am besten mit einem AW-konformen Fruchtaufstrich (Orange, Johannisbeere oder Sauerkirsche) servieren.

     

    Anmerkungen:

    Kakao reizt die Nerven, dennoch verwende ich lieber Kakao als Carob, da ich den Geschmack von Carob nicht mag. Du kannst den Kuchen auch ohne Kakao machen, wenn du ganz darauf verzichten möchtest.
    Diese Grundmasse eignet ich auch für einen Marmorkuchen. Dazu einfach das Lebkuchengewürz weg lassen und die Hälfte des Teiges mit Kakao vermischen.

    Bild: stock.adobe.com – istetiana

     

    Einfaches Erdbeertörtchen

    Einfaches Erdbeertörtchen

    Dieses einfache Erdbeertörtchen ist für alle, die sich fettfrei ernähren oder dem Strep-Protokoll folgen. Auch dein Glucosespeicher freut sich über eine Extra-Portion!

    Zutaten für 1-2 Personen:

    ca. 200 g Süsskartoffel geschält und gedämpft
    ca. 200 g Erdbeeren
    2 Feigen (getrocknet)
    3 Medjoldatteln
    etwas Vanille
    ein Spritzer Zitronensaft
    etwas abgeriebene Zitronenschale

     (diese Mengen habe ich für eine Herzform mit einem Durchmesser von ca. 15 cm verwendet. Du kannst die Mengen entsprechend anpassen)

    Zubereitung:

     

    Die Datteln und die Feigen in einem Mixer zerkleinern, bis eine teigartige Masse entsteht. Eine Form ohne Boden auf einen Teller legen und die Dattel-Feigen-Masse als Boden andrücken.

    Die gedämpften Süsskartoffeln abkühlen lassen. Die Erdbeeren waschen und bis auf ca. 5 Erdbeeren als Deko schneiden und zu den Süsskartoffeln geben. Vanille, Zitronensaft und Schale zu geben und mit einem Mixer pürieren.

    Das Erdbeer-Süsskartoffel-Pürree in die Form geben und am besten über Nacht im Kühlschrank fest werden lassen.

    Am nächsten Tag die Form abziehen und mit den restlichen Erdbeeren servieren.

    Sollte es zu weich sein, oder du willst nicht  so lange warten, kannst du es auch für 2-3 Stunden in den Gefrierschrank geben.

    Die Erdbeer-Masse sollte puddingartig sein, sie hält gut, lässt sich aber schlecht schneiden (außer sie war im Gefrierschrank). Deshalb ist es besser, kleinere Formen zu verwenden. Der Boden lässt sich auch schlecht vom Teller lösen, deshalb am besten gleich auf den Teller, auf dem du es servieren möchtest.

     

     

    Hafer-Kartoffelbrötchen

    Hafer-Kartoffelbrötchen

    Diese Hafer-Kartoffel-Brötchen lassen dich jegliche glutenhaltigen Bäckersemmel vergessen! – So lecker!

    Zutaten:

     

    200 g Hafermehl glutenfrei oder gemahlene Haferflocken
    20 g Sonnenblumenmehl oder gemahlene Sonnenblumenkerne
    100 g Kartoffelstärke
    3 TL Backpulver
    3 EL Leinmehl
    300 ml Wasser
    1/2  TL Salz
    2 EL Apfelmus (ungesüßt)

    Zubereitung:

    Den Backofen auf 200 °C Ober- Unterhitze vorheizen.

    Das Leinsamenmehl in einer Schüssel mit dem heißen Wasser verrühren. Dazu am besten einen Schneebesen verwenden und schnell verrühren, damit es nicht klumpt.

    20 Minuten stehen lassen.

    Das Hafermehl und  allen weiteren trockenen Zutaten in einem Mixer fein vermahlen.
    Das Leinmehl, das in den 20 Minuten eine schleimartige Masse gebildet haben, und das Apfelmus dazugeben und durchkneten.

    Aus dem Teig jetzt  ca. 6-8 Brötchen formen (mit nassen Händen geht es ganz gut) oder in Muffinsformen füllen und ca. 35 Minuten bei 200 °C backen.

    Abkühlen lassen und servieren. Sie halten sich gut bis zum nächsten Tag, schmecken aber frisch am besten.

    Ich mache meist den 1 1/2 fachen Teig, da meine Kinder diese Brötchen lieben!

    Als absolutes Highlight probier mal folgendes aus:

    Das Brötchen mit etwas Cashewmus (z.B. von Alnatura) und anschliessend Honig bestreichen! Es gibt absolut nichts Besseres!

    Sehr lecker schmeckt auch Fruchtaufstrich!

     

     

    Anmerkungen:

    Ursprünglich war dieses Rezept mit Flohsamenschalen, bis Anthony William in einem Video sagte, dass diese für den Darm nicht optimal sind. Als er dann ein Brotrezept mit dem Leinmehl veröffentlichte, hat es noch einige Versuche gebraucht, bis diese wirklich leckeren und fluffigen Brötchen entstanden sind.

    Zucchini-Quinoa-Kartoffelbrot

    Zutaten
    • 250 g Quinoa
    • 1 Zucchini ca. 250 g
    • 40 g Chiasamen oder geschrotete Leinsamen
    • 100 g Kartoffelmehl
    • 1 TL Backpulver
    • 1/2 TL Salz
    • 1 TL Brotgewürz von Sonnentor
    Zubereitung
    1. Backofen auf 180 Grad vorheizen. Eine Kastenform von ca. 25 cm mit Backpapier auslegen.

    2. Zucchini entsaften und den Trester beiseite stellten. (Den Saft gerne mit etwas entsaftetem Apfel mischen und trinken). Wenn du das Brot nicht so „grün“ haben möchtest, dann schälst du die Zucchini vor dem Entsaften.

    3. Quinoa waschen und mit Wasser 15 Minunten kochen. Quinoa mit einer Gabel auflockern und alles zusammen mit den restlichen Zutaten kurz pürieren.

    4. Den Teig in die vorbereitete Form füllen und das Brot im vorgeheizten Backofen auf der mittleren Schiene für ca. 60 Minuten backen.

       

    Fettgehalt:
    niedrig

     

     

    Lebkuchen

    Lebkuchen

    Zutaten:

     

    100 g Mandeln gehackt
    50 g Walnusskerne gehackt
    100 g Hafermehl (oder gemixte Haferflocken)
    1 EL Tapiokamehl
    100 g Datteln klein geschnitten
    2 TL Lebkuchengewürz
    1/2 TL Zimt
    etwas Vanille
    75 g Apfelmus
    2 TL Backpulver
    Schale einer halben Zitrone
    Schale einer halben Orange

     

     

    Zubereitung:

    Die Mandeln, Walnüsse und Haferflockenmehl in einem Mixer auf mittlerer Stufe nicht ganz fein mixen.

    Tapiokamehl, Lebkuchengewürz, Zimt und Backpulver zugeben und untermischen.

    Die fein geschnittenen Datteln zugeben und kurz mixen. Das Apfelmus und die Schale der Zitrone und Orange zugeben und nochmals kurz durchmischen, bis ein Lebkuchenteig entsteht.

    Lebkuchen formen und auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech bei 180 °C Ober- und Unterhitze 15 Minuten backen.

     

     

    Fettgehalt:
    mittel

    Zwetschgendatschi

    Zwetschgendatschi

    Zutaten:

    100 ml ungesüßte Mandelmilch oder Hafermilch
    3 EL ungesüßtes Apfelmus
    150 g Hafermehl oder Kastanienmehl
    2 EL Ahornsirup
    1/2 TL Aladins Kaffeegewürz von Sonnentor
    oder Zimt und Kardamom
    1 TL Backpulver (Siehe Empfehlungen)

     

    für den Belag:

    400 – 500 g Zwetschgen

     

     Zubereitung:

     

    Mehl mit Backpulver mischen und die Gewürze zugeben. Das Apfelmus, den Ahornsirup und einen Teil der Mandel- oder Hafermilch zugeben und verrühren. So viel Flüssigkeit zugeben, und bis ein streichfähiger Teig entsteht.

    Die Zwetschgen waschen, halbieren und den Stein entfernen.

    Eine flache Backform mit Backpapier auslegen und den Teig hineingeben (ca. 1 cm dick) Mit den Zweitschgen belegen.

     

    Bei 180 °C Umluft für ca. 40 Min backen.

     

    Auskühlen und servieren. Wenn der Fettgehalt nicht im Vordergrund steht, schmeckt vegane Sahne aus Cashew oder Kokos hervorragend dazu.

     

    Fettgehalt:
    mit Hafermehl und Hafermilch = niedrig
    mit Mandelmilch und Kastanienmehl = mittel

    enthält Pseudogetreide

    Johannisbeer-Kuchen

    Johannisbeer-Kuchen

    Zutaten:

    Boden und Streusel:
    180 g Hafermehl glutenfrei (oder gemahlene Haferflocken glutenfrei)
    150 Haferflocken glutenfrei
    2 Bananen (ca. 200 g)
    45 g Hafermilch

    Vanillecreme:

    2 Bananen (ca. 200 g)
    50 g Dattlen
    1 – 2 EL Ahornsirup
    1 Prise Salz
    Mark einer Vanileschote

    (alternativ kannst du der Creme 30 g Carob oder Kakao zugeben)

    150 g Johannisbeeren

    Zubereitung:

    Für den Boden und die Streusel die Zutaten in einen Mixer geben und zu einem Teig verrühren. 2/3 auf einem Backblech oder einer Kuchenform gleichmässig mit einem Nudelholz verteilen.

    Für die Creme alle Zutaten in einem Mixer geben und zu einer Creme verrühren. Die Creme auf dem Boden verteilen und die gewaschenen Johannisbeeren darauf verteilen.

    Anschließend den restlichen Boden als Streusel gleichmäßig verteilen. im vorgeheizten Backofen bei 180 °C (Unter- und Oberhitze) 25-30 Min backen.

     

     

    Rezepte nach Anthony William

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